IN DER ZEIT ZU HAUSE SEIN / NACHT Nr. 13

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  • IN DER ZEIT ZU HAUSE SEIN / NACHT Nr. 13

IN DER ZEIT ZU HAUSE SEIN / NACHT
Tusche & Acryl auf altem Leinenstück
MARIE RUPRECHT / 2021
Bild: 20 cm x 20 cm / 24 cm x 24 cm incl. Rahmung
Signiert, datiert und betitelt auf der Rückseite

Diese Arbeiten sind in der Auseinandersetzung mit dem immer wiederkehrenden Rhythmus von Tag und Nacht entstanden. Inmitten der Pandemie, in einer Zeit in der wenig so geblieben ist wie zuvor war diese Abfolge und Wiederholung und die damit verbundenen Rituale und Handlungen eine wichtige unverrückbare Konstante die für uns alle gleich geblieben ist.

Den Rhythmen der Zeit folgende Rituale lassen sich als symbolische Techniken der Einhausung definieren. Sie verwandeln das IN DER WELT SEIN in ein IN DER ZEIT ZU HAUSE SEIN.

„Rituale machen aus der Welt einen verlässlichen Ort. Sie sind in der Zeit das, was im Raum eine Wohnung ist. Sie machen die Zeit bewohnbar. Ja, sie machen sie begehbar wie ein Haus. Sie ordnen die Zeit, richten sie ein.“

Byung Chul Han, Vom Verschwinden der Rituale: Eine Topologie der Gegenwart

Mit ihrer tiefen Dunkelheit ist die Nacht weit mehr als nur der Zeitraum vom Untergang der Sonne bis zu ihrem nächsten Aufgang.